Hausbooturlaub in den Niederlanden: Tipps und Tricks

Die weit verzweigte Wasserlandschaft in den Niederlanden ist ein beliebtes Reiseziel für jeden Freizeitkapitän. Miet-Hausboote laden dabei zur entspannten Erkundung der Flüsse, Kanäle und Seen Hollands ein. Angehende Schiffer sollten sich jedoch vor Antritt ihrer Reise zu örtlichen Begebenheiten und voraussichtlichen Kosten informieren, um böse Überraschungen zu vermeiden. Im folgenden Artikel werden alle wichtigen Fragen zum Hausbootsurlaub in Holland beantwortet.

Kanal mit Sonnenuntergang

Durch die zahlreichen befahrbaren Wasserwege eignen sich die Niederlande wunderbar für eine Rundreise mit dem Hausboot (Bild: Skitterphoto – pixabay.com)

Wird für das Bootfahren in Holland ein Führerschein benötigt?

Von der Führerscheinpflicht ausgenommen sind Boote, deren Höchstgeschwindigkeit die 20 km/h-Marke nicht überschreitet und deren Länge unter 15 Metern liegt. Trotz alledem ist es für Anfänger empfehlenswert, sich einen gewissen Kenntnisstand zum Manövrieren eines Bootes anzueignen. Ansonsten droht im Urlaub mehr Stress als wirkliche Entspannung. Mit der Teilnahme an einem Kurs zur Handhabung eines Bootes oder der Lektüre eines geeigneten Buches kann man sich bereits im Vorfeld wichtige Informationen beschaffen.

Wie viel wird der Urlaub kosten?

Der finanzielle Aufwand für eine Holland-Rundreise kann stark variieren. Grundsätzlich ist es günstiger, den Urlaub außerhalb der Hauptsaison anzutreten. Im Juli und August sind die Preise traditionell höher, da in den warmen Sommermonaten die Nachfrage am höchsten ist. Hinzu kommen Kosten für die Anreise. Diese können sich ebenfalls stark unterscheiden, je nachdem ob die Anreise kurz oder lang ist. Auch die Wahl des Verkehrsmittels (Auto, Zug, Flugzeug), mit dem die Touristen zu ihrem Zielhafen gelangen wollen, hat Auswirkungen auf die Gesamtkosten.

Bei der Ausgabenplanung wird außerdem oft vergessen, dass auch während der Bootstour weitere unerwartete Ausgaben dazu kommen können. So verlangen die Schleusenwärter für das Passieren von Hebebrücken und Schleusen eine Gebühr. Diese Gebühr bewegt sich zwischen 1,50 bis 7 Euro. Die gute Nachricht: Der Großteil der Brücken und Schleusen kann umfahren werden, sodass Urlauber zumindest diese Ausgaben vermeiden können. Viele Brücken sind zudem hoch genug, damit sie für Hausboote nicht geöffnet werden müssen. Doch Vorsicht: An Sonn- und Feiertagen bleiben Hebebrücken und Schleusen teilweise oder komplett geschlossen! Über Öffnungszeiten sollte man sich also unbedingt im Voraus informieren.

Hinzu kommen darüber hinaus Anlegegebühren, insbesondere, wenn man einen Ausflug in eine der größeren Städte geplant hat. Um diesen oft überteuerten Preisen aus dem Weg zu gehen, kann man sein Boot auch entlang der Kanäle festmachen. Wer nicht auf einen Großstadttrip verzichten kann, sollte am besten an Häfen außerhalb des Stadtzentrums anlegen und dann mit dem Zug in die Stadt fahren. Auch Liegeplätze in Yachthäfen, sogenannten Marinas, bieten sich an. Hier erhält man Zugang zu Strom und weiteren Services, die ebenfalls mit einer kleinen Gebühr bedacht werden. Der Preis für einen Liegeplatz in Marinas variiert je nach Länge des Bootes.

Wenn man einen längeren Aufenthalt in den Niederlanden geplant hat, sollte man sich vor Buchung des Hausbootes einen Überblick über sein Budget verschaffen. Fällt das Budget für die Reise zu knapp aus, kann ein Kredit weiterhelfen. Um den optimalen Kredit für die eigenen Bedürfnisse zu finden, ist ein Kreditvergleich via Smava empfehlenswert. Hier findet man ohne größeren Aufwand den günstigsten Kredit.

 

 

News

Informationen zu den Niederlanden erhalten Sie in der Botschaft der Niederlande in Berlin und den Konsulaten in Düsseldorf oder München. Hier geht es zu den Adressen und Öffnungszeiten: