Ein Kurztrip nach Groningen

Nicht weit hinter der deutschen Grenze liegt Groningen, eine beliebte Studentenstadt im Norden Hollands. Aber nicht nur für Studenten bietet die Stadt ein angenehmes Flair mit vielen kulturellen Annehmlichkeiten. Auch Besucher kommen gerne wegen der Kultur und den Einkaufmöglichkeiten hierher.

Größte Stadt zum Shoppen ist übrigens Arnheim. Von Emden aus ist es nach Groningen gar nicht weit: Nur eine gute Autostunde über die A7 (E22) trennen die ostfriesische Stadt mittlerer Größe von der Hauptstadt der Provinz Groningen. Mit rund 200.000 Einwohnern zählt die niederländische Stadt zu einer der größeren in Holland.

Tipps für die Anreise

Wer mit dem Auto reist, hat es besonders leicht, da hier der Weg über die Autobahn direkt in die Stadt führt. Bei der Anreise mit dem Zug kann es möglicherweise voll werden. Hilfreich ist hier praktisches Reisegepäck in kompakter Größe, das sich leicht durch den Zug ziehen oder rollen lässt. So reicht für einen Kurztrip von bis zu einer Woche oft ein kleiner handlicher Koffer, der unkompliziert durch die Gänge des Zuges kommt. Eine Anreise aus Deutschland per Flugzeug ist ebenfalls möglich. Städte wie Berlin, Frankfurt und München bieten direkte Flüge an. Bei wenig Gepäck lassen die Fluggesellschaften Taschen und Koffer als Handgepäck durchgehen. Wer jedoch unterwegs viel benötigt, sollte seine Gepäckstücke lieber direkt aufgeben.

Was ist sehenswert in Groningen?

Wer sich für Architektur und Kunst interessiert, ist in der City richtig aufgehoben: Hier überraschen Sehenswürdigkeiten in avantgardistischer Bauart. Das Groninger Museum sieht fast wie ein Raumschiff aus einer anderen Galaxie aus und der Kunsttempel auf einer Grachteninsel ebenso. Mit geneigten Wänden, Schrägen und bunt verspielt zeigt sich der Pavillon des Mailänders Alessandro Mendini. Mit klaren Linien und einer gewissen Coolness präsentiert sich der Bereich von Philippe Starck. Ein Besuch lohnt sich schon wegen der eigenen Sammlung und wechselnden Ausstellungen (Museumeiland 1). Sehenswert ist außerdem das berühmte offentliche Pissoir von Groningen: Entworfen von dem Architekten Rem Koolhaas ermöglicht es das Pinkeln im Milchglasbau (Reitemakersrijge 22).

Trotz der Modernität ist die von Autos befreite und von Fahrrädern überschwemmte historische Innenstadt das eigentliche Zentrum. Hier steht zum Beispiel der schiefe Turm der Martinikirche (Olle Grieze, Martinikerkhof 3) aus dem 15. Jahrhundert. Empfehlenswert ist zudem eine Tour mit einem Guide. Dieser kennt die kleinsten Winkel und Ecken und führen Besucher auch an die Orte, die sie sonst nicht zu Gesicht bekommen.

Bild 1 & 2: © istock.com/venemama

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